Awareness

Das Mobilitätswende-Camp München soll ein Ort sein an dem sich alle wohl fühlen können. Dafür ist ein achtsamer, diskriminierungssensibler und solidarischer Umgang miteinander die Grundlage.

Bitte beachte: Es ist uns bewusst, dass wir für niemensch einen „Safe“ Space anbieten können. Die gesellschaftliche Realität ist, dass Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und diverse weitere diskriminierenden -Ismen in uns allen noch verinnerlicht sind. Dazu tragen auch strukturelle Voraussetzungen bei. Beispielsweise besteht das Kernorgateam bisher hauptsächlich aus weißen Menschen. Angesichts unserer Umgebung und Einflüssen von außen, wie zum Beispiel Repression, wollen wir sagen, dass wir als Orga-Team unser bestes geben alle -Ismen in uns und in unseren Strukturen zu reflektieren. Dies gelingt uns nicht ausreichend.

Wir geben uns also größtmögliche Mühe das Mobilitätswendecamp München als einen „safeR“ Space aufzubauen, also einen Ort, an dem es deutlich weniger Diskriminierungen, mehr Reflektion und ein harmonischeres Miteinander aller gibt, als es derzeit in unserer Gesellschaft die Norm darstellt.

Im Folgenden werden die im Detail getroffenen Abmachungen und Vorkehrungen, um uns diesem Ziel zu nähern, dargestellt.

AWARENESS KONSENS

Der Begriff „Awareness” kommt aus dem Englischen „to be aware“ und bedeutet (im weiteren Sinne) „sich bewusst sein, sich informieren, für gewisse Probleme sensibilisiert sein“. Wir leben in einer Gesellschaft, die leider von ungleichen Machtverhältnissen geprägt ist. Menschen werden aufgrund bestimmter Merkmale bevorteilt (Privilegierung) und benachteiligt (Diskriminierung) – ob absichtlich oder unbewusst ausgeübt. Kein Mensch ist vorurteilsfrei und diskriminierungsfrei im Umgang mit anderen. Deshalb muss eine bewusste Reflexion darüber bei jede*r einzelnen Person stattfinden. Awareness ist ein Konzept, das sich gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt und Grenzverletzungen stellt. Verletzendes und grenzüberschreitendes Verhalten, wie z.B. sexistische, rassistische, queer-, transfeindliche, ableistische, antisemitische, klassistische oder vergleichbare Übergriffe tolerieren wir auf dem Camp nicht.

Wir verstehen das Mobilitätswendecamp München als einen Ort des achtsamen und respektvollen Umgangs miteinander und wünschen uns dies von allen Teilnehmenden. Daher gibt es während des Camps ein Awareness-Team, das sich sowohl als Ansprechstruktur bei grenzüberschreitendem, übergriffigem und diskriminierendem Verhalten versteht als auch eine Sensibilisierungsrolle einnimmt. Infos zum Awarenesskonzept erhältest Du bei unserem Awareness-Team und im Awarenesszelt. Auch hier wollen wir noch einmal darauf hinweisen, dass der Awarenessraum kein „Safe“ Space sein kann und dass damit die Arbeit der Awareness-Ansprechpersonen nicht frei von Diskriminerung, rassistischen Strukturen und Denkmustern sowie internalisierten Machtgefügen sein kann.

Wenn Du von ausgrenzendem, diskriminierendem, grenzüberschreitendem oder gewaltsamem Verhalten betroffen bist oder Du aus anderen Gründen Redebedarf hast, kannst Du Dich jederzeit an die Ansprechpersonen der Awareness-Struktur wenden. Jeder Impuls zu uns zu kommen ist wichtig und darf befolgt werden. Melde Dich bitte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

Wann Menschen ihre Grenzen verletzt sehen und welches Verhalten als Gewalt erfahren wird, kann sehr unterschiedlich sein. Das Recht darüber zu entscheiden, wann etwas als gewalttätig und übergriffig gilt, liegt bei der davon betroffenen Person. Das Erlebte wird von uns nicht in Frage gestellt. Die Rolle der Awarenessgruppe sehen wir als empathischen und parteilichen Beistand. Es geht darum, das Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefertsein zu überwinden und, dass persönliche Grenzen – egal, wo sie liegen – völlig okay sind. Dabei bleibt alles, was du uns anvertraust, unter uns. Im Mittelpunkt steht die konkrete Unterstützung der betroffenen Person entsprechend ihrer Bedürfnisse. Wenn Du möchtest, suchen wir gemeinsam nach einem Umgang, mit dem Du Dich wohl fühlen kannst. Es wird nichts ohne Deine eindeutige Zustimmung passieren.

Auch wenn Du problematisches Verhalten in deinem Umfeld mitbekommst, kannst Du Dich gerne melden.

Telefonisch erreichst Du uns unter 0162 8667279, außerdem sind wir im Awarenesszelt während des gesamten Camps ansprechbar. Das Team erkennt ihr an den rosa Bandanas.

Auch wenn es Awareness Strukturen gibt, ist jede*r Einzelne und wir alle gemeinsam jederzeit dafür verantwortlich, dass das Camp ein „saferR“ und diskriminierungssensibler Raum für alle Aktivistis ist. Verlasse Dich also nicht darauf, dass die Arbeit ausschließlich vom Awarenessteam erledigt wird, fühle Dich bitte ermächtigt, deine Mitmenschen zu unterstützen. Arbeite aktiv mit und hinterfrage Deine (Macht-)Position, Dein Auftreten und Verhalten, auch wenn Du (noch) nicht drauf angesprochen wurdest.

BE AWARE

Selfawareness

Hör auf Deinen Körper und Deine emotionale und psychische Verfassung, überanspruche und überanstrenge dich nicht und gib auf Dich selbst und deine Bedürfnisse acht. Gib Dir selbst regelmäßig Auszeiten und schätze deine Pausen wert; trink genug Wasser und versuche, genug und gesund zu essen. Alle Ansprechpersonen sollten ihre Grenzen selber kennen und mitteilen. Bei Unsicherheiten sollte sich prinzipiell die Zeit und der Raum genommen werden, mit anderen Ansprechpersonen darüber zu reden. Im Zweifelsfall fühle dich dazu ermutigt, dich bedingungslos aus unangenehmen Situationen herauszunehmen.

FLINTA* Awareness, Sexismus

Dominierendes Verhalten von cis-männlichen Personen, das anderen Menschen den Raum nimmt, sei es in Schichten, in Workshops oder im sonstigen Campleben, soll keinen Platz bei uns auf dem Camp haben. Wir möchten zusammen daran arbeiten, dass dieses „Macker“-Gehabe reflektiert wird, und ermutigen einen offenen Umgang damit. Auch für cis-männliche Menschen kann die Reflektion der eigenen Unterdrückungsmuster befreiend sein. Wir helfen einander gegen das Patriarchat in uns anzukämpfen.

Bitte gehe nicht davon aus, dass Du die präferierte Anrede einer Person (sie/er/they/keine/mensch) an ihrem Aussehen erkennen kannst – frage lieber nach.

Bitte reflektiere Deine Rolle und den Raum, den Du in Gesprächen oder Aktionen einnimmst, und achte dabei auf eine geschlechtergerechte Verteilung von Gesprächs- und Zeiträumen. Versuche dabei bitte, keine patriachalen Kommunikations- und Verhaltensmuster zu reproduzieren (z.B. Mansplaining etc.)

Da es weiblich gelesenen Menschen nicht einfach möglich ist, sich im öffentlichen Raum oben ohne zu zeigen, bitten wir alle Menschen, sich solidarisch zu zeigen und eine Art von Oberteil zu tragen.

Es gibt eine FLINTA*-only Campfläche, wo du dein Zelt aufstellen kannst.

Critical Whiteness

(Von einer weißen Person verfasst)

Rassismus ist ein strukturelles Problem, mit dem wir uns auch auf dem Camp auseinandersetzen müssen. Das Camp soll ein Raum werden, in dem sich Schwarze Menschen, People of Color und Indigene wohl fühlen können. Es soll auch ein Ort sein in dem wir gemeinsam gegen jede Form von Rassismus aktiv vorgehen. Es wird einen BIPoC only Camping-Space geben, in dem Du campen kannst, wenn Du das möchtest.

Für ein antirassistisches Camp ist es auch essentiell, dass sich insbesondere weiße Menschen kritisch mit ihrem Weißsein befassen. Weiß zu sein beschreibt dabei nicht nur eine Hautfarbe, sondern vor allem die soziale Position, in der sich weiße Menschen befinden. Mit dieser Position gehen bestimmte Privilegien einher. Wir wünschen uns, dass du dich als weiße Person über deine Privilegien informierst und dich auf dem Camp entsprechend reflektiert verhältst. Koloniale, rassistische Begriffe mit verletzender Wirkung wie das N-Wort und das Z-Wort haben auf dem Camp nichts zu suchen. Sei dir bewusst, dass BIPoC und Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft grundsätzlich stärker von Repressionen seitens der Polizei betroffen sind und handle entsprechend solidarisch. Und falls du darauf hingewiesen wirst, dass etwas von dem, was du gesagt oder getan hast, rassistisch wirkt, nimm diese Kritik bitte ernst und reflektiere darüber.

Awareness für Menschen mit Behinderungen

(Von einer Person ohne Behinderung verfasst)

Viele Aspekte des Lebens werden nicht für Menschen mit Behinderungen mitgedacht, weil sie für viele Menschen ohne Behinderungen nicht sichtbar sind. Gleichzeitig erfahren Menschen mit Behinderungen übergriffiges Verhalten, indem ihnen Selbstständigkeit abgesprochen wird. Wenn Du den Impuls verspürst einer Person ungefragt zu helfen, weil Du glaubst sie schafft es nicht alleine, frage Dich woher der Impuls kommt so zu denken. Du kannst den Menschen deine Hilfe anbieten, um sie in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen. Achte dabei bitte darauf, dass du nicht bevormundend handelst oder sprichst.

Awareness für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Oftmals erfahren Menschen mit psychischen Erkrankungen Diskriminierungen, in dem ihnen zum Beispiel die Selbständigkeit und oder die Entscheidungsfähigkeit abgesprochen wird. Auch berichten Betroffene, dass mit ihnen gesprochen wird wie mit einem Kind. Diese Beispiele und weitere Formen von Diskriminierung psychisch Kranker wollen und können wir nicht dulden.

Es gibt ein weites Spektrum an psychischen Erkrankungen, die ganz unterschiedliche Symptome und Verhaltensweisen zeigen können und als diese berücksichtigt werden müssen. Denkt daran, dass die betroffene Person selbst weiß, was in einer unawaren Situation am Besten hilft und geht auf die Hilfswünsche der betroffenen Person ein. So kann sinnvoll und diskriminierungsfrei geholfen werden.

Intersektionalität 

Viele Menschen sind gleichzeitig von verschiedenen Diskriminierungskategorien betroffen. Awarenessarbeit sollte daher intersektional gedacht werden. Wir versuchen die sich unterscheidenden Erfahrungen durch ein möglichst diverses Awareness-Team einzubeziehen.

Gesprächskultur

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir uns gegenseitig respektieren und zuhören. Zuhören ist mehr als der sprechenden Person zuzuhören: Hör auch in Dich hinein, woher kommt der Impuls zu sprechen, was möchte ich sagen und warum?

IM CAMP

Vorgehen in Notsituationen

Sollte es zu einer gefährlichen oder unangenehmen Situation kommen (z.B. Gewaltandrohung, sexuelle Belästigung, etc.), aus der du fliehen oder herausbegleitet werden möchtest, ggf. ohne Aufmerksamkeit zu erregen, kannst Du Dich auch an Menschen des Orgateams oder Helfis wenden, die Dich unterstützen können Kontakt zum Awareness-Team aufzunehmen. Nach Möglichkeit werden die Awareness-Teams gemischtgeschlechtlich aufgestellt. Das Awareness-Team wird Dir einen Rückzugsort verschaffen, danach kannst Du (gerne mit Unterstützung) entscheiden, wie Du mit der Situation umgehen möchtest.

Im Mittelpunkt steht die konkrete Unterstützung deiner Bedürfnisse. Wenn Du möchtest, suchen wir gemeinsam nach einem Umgang, mit dem Du Dich wohl fühlen kannst. Es wird nichts ohne Deine eindeutige Zustimmung passieren.

Erste Hilfe 

Falls Du eine medizinische Versorgung benötigst, wende Dich an den Sanitätsbereich. Dort können wir eine Erstversorgung organisieren sowie Hinweise zu

Sanitäter*innen, Krankenhäusern und Apotheken geben. Notfälle müssen extern von Ärzt*innen versorgt werden. (Wenn Du positiv auf Corona getestet wurdest, gibt es im Camp eine Ansprechperson, die sich um Dich kümmert und Dich in Deinen Bedürfnissen unterstützt, z.B. bei der Organisierung einer Rückfahrt oder emotionale Unterstützung).

Barrierenärmer

Das Gelände/die Theresienwiese ist weitestgehend barrierefrei. Barrierearme Toiletten befinden sich neben dem Samir Flores/Zapatista Zelt. Wenn Du Unterstützung benötigst, wende Dich dort an die Menschen. Für einige Veranstaltungen stellen wir Gebärdensprachenverdolmetschung zur Verfügung, bitte habt Verständnis, wenn dies nicht für alle Veranstaltungen möglich ist. Wir bemühen uns um gute Ausleuchtung der sozialen Bereiche, so dass dort Unterhaltungen in Gebärdensprachen immer möglich sind.

Für alle auftretenden Hürden gilt: meldet euch bei uns (01628667279), wir bemühen uns Dir eine Hilfestellung zu organisieren.

Übersetzung

Die Vorträge und Workshops finden auf Deutsch statt. Leider können wir nicht alle Veranstaltungen übersetzen. Wir bemühen uns im Bedarfsfall Flüsterübersetzungen zu organisieren. Wenn Du selber mehrere Sprachen sprichst und bereit bist, in den Workshops Flüsterübersetzungen zu übernehmen, trage dich ins online Helfi-Tool ein. Wir sind gerade dabei ein ziemlich komplexes Übersetzungsprogramm auf die Beine zu stellen: es wird dafür unterstützende Technik genutzt werden. Wenn wir das schaffen, können wir auf jeden Fall mehr bieten als whispertranslation. Diese Methode wird v.a im großen Zelt umgesetzt werden.

Rückzugsort

Wenn es Dir nicht gut geht oder Du mal das Bedürfnis nach einem ruhigeren Ort mit weniger Trubel hast, kannst Du Dich im Awareness-Bereich zurückziehen. Da der Bereich klein ist und für Notfälle frei sein sollte, ist er nicht zum ‚Chillen’, sondern für echte Auszeiten gedacht. Bei Bedarf nach akustischer Ruhe bemühen wir uns, in der Umgebung Räume zu finden.

Antirepression und Out of Action

Es gibt vor Ort eine Out of Action Struktur mit Zelt, an die Du Dich wenden kannst, wenn Du im Rahmen einer Aktion Repressionen erleiden musstest und es Dir nicht gut geht. Die Telefonnummer findest Du an verschiedenen Orten im Camp, unter anderem auch bei uns im Awareness Zelt. Wir können Dir auch ein Handy für einen Anruf zur Out of Action Struktur anbieten, wenn Du kein Handy hast oder damit nicht anrufen möchtest.

Camp Spaces

Innerhalb der Fläche für private Zelte wird es jeweils einen Ort für BiPoC only und FLINTA* only geben, die genutzt werden KÖNNEN, aber nicht MÜSSEN. Wenn ihr euch diesen Gruppen nicht zugehörig fühlt, campt bitte nicht auf diesen Flächen, die restliche Campingfläche ist für alle offen.

Alkohol 

Der Konsum von Alkohol und bewusstseinserweiternde Substanzen ist auf dem gesamten Camp untersagt! Es handelt sich hierbei nicht nur um eine behördliche Auflage: Feiern gehört zwar dazu, aber ohne Alkohol und bewusstseinserweiternde Substanzen bleibt uns am nächsten Tag mehr Energie für die Dinge für die wir einstehen wollen. Außerdem trägt der Konsum von Alkohol häufig zu nächtlichen Lärmbelästigungen und Übergriffen bei. Vergesse des Weiteren nicht: Das gesamte Camp ist als politische Versammlung angemeldet und alleine deshalb solltest Du immer einen klaren Kopf behalten um jederzeit verantwortungsbewusst für Dich und für andere Handeln zu können!

Rauchen

Wir bitten darum, aus Rücksicht auf deine nichtrauchende Umwelt, nicht im Essensbereich und nicht in den Zelten zu rauchen. Entsorge bitte deine Kippenstummel in (Hand-)Aschenbechern und im Müll. Bitte halte das Gelände sauber und nimm Rücksicht. (E-)Zigaretten sind hier keine Ausnahme.

Fotografieren und Filmen

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Menschen weder gefilmt noch fotografiert werden wollen. Wir bitten Dich an dieser Stelle eindringlich, mit Deinen Fotos und Filmchen verantwortungsbewusst umzugehen, sodass das Recht am eigenen Bild gewahrt wird. Kurz gefasst: Bitte Menschen nicht ungefragt fotografieren!

BEGRIFFE 

(aus https://www.ende-gelaende.org/news/hinweise-von-der-antira-fuer-die-massenaktion-2021/)

(1) weiß

weiß bzw. weißsein bezeichnen ebenso wie der Begriff PoC keine biologische Eigenschaft, sondern eine politische und soziale Konstruktion. Mit weißsein ist die dominante und privilegierte Position in dem Machtverhältnis Rassismus gemeint. Sie bleibt häufig unausgesprochen und unbenannt, obwohl zu jeder Diskriminierung sowohl eine diskriminierte, als auch eine privilegierte Position gehören. Im Gegensatz zu dem Begriff BIPoC ist weiß keine Selbstbezeichnung.

Um deutlich zu machen, dass weißsein keine ermächtigende Selbstbezeichnung ist, schreiben wir das weiß klein und kursiv, im Gegensatz zu der empowernden Selbstbezeichnung Schwarz, welche wir groß und nicht-kursiv schreiben.

(2) BIPoC

Die folgende Definition ist von der IN*VISION https://in-vision.org/infos/faq – Vielen Dank, dass wir sie verwenden dürfen.

BIPoC steht für Black, Indigenous and People of Color, also Schwarz, Indigen und Personen of Color.

Darunter werden alle Menschen gefasst, die über ein oder mehrere Elternteile Vorfahren aus Teilen des afrikanischen Kontinents, Asiens und West-Asiens haben. Deren Vorfahren Rom*nja, Sint*ezza, indigene Menschen aus Australasien, aus Nord- und Südamerika, aus der Karibik oder aus dem Raum des Indischen Ozeans sind. Nachfahren von Europäer*innen, welche aus kolonialen und imperialistischen Gründen nach Asien, Afrika oder in die Amerikas migriert sind, zählen nicht dazu.

(3) Repression

Repression geht willkürlich von staatlichen Behörden, wie der Polizei oder von Gerichten aus und kann z.B. körperliche Gewalt sein, aber auch die rechtliche Verfolgung und Bestrafung von politischem Aktivismus. Repression ist ein Mittel zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse – auch und insbesondere in der Reproduktion von Diskriminierung, wie z.B. Rassismus.

Hier das Awareness Konzept zum runterladen: awareness_konsens_de_antiiaa

English: awareness_consensus_eng_antiiaa

Español: awareness_consenso_cast_antiiaa